BvD Fortbildungen
Berufliche Fortbildung für BvD-Mitglieder
Der BvD hat sich zum Ziel gesetzt, für seine Mitglieder qualitativ hochwertige und günstige Fortbildungen anzubieten. Diese Aufgabe wird vom Ausschuss Fortbildung im BvD e.V. übernommen. Im Jahr 2009 hat der Ausschuss Fortbildung fünf Seminare für die Mitglieder des Berufsverbands veranstaltet. Die Fortbildungen wurden sehr gut angenommen und überdurchschnittlich positiv bewertet.
Wir wollen dies zum Anlass nehmen, die Arbeit des Ausschusses und die Ziele und Planungen erläutern.
Die nächsten Seminartermine:
- Praxisworkshop - Jura für Datenschutzbeauftragte,
Referent: Jens Eckhardt, Flyer - Zusatztermin -- Datum: 19.08.2010, Ort: NH-Hotel Berlin Mitte
- Intensivworkshop - Mailverschlüsselung und Kryptographie,
Referent: Thomas Floß, Flyer- Datum: 16.09.2010, Ort: NH-Hotel Berlin Mitte
- Aufgrund der Praxisübungen sind die Teilnehmerplätze wieder begrenzt.
- Die Seminargebühr beinhaltet die Ausfertigung eines eigenen S/MIME-Zertifikates.
- Seminar - E-Mail Sicherheit & Datenverschlüsselung im Unternehmen,
Referent: Petra Barzin, Flyer- Datum: 17.09.2010, Ort: NH-Hotel Berlin Mitte
- Workshop - Beschäftigtendatenschutz,
Referent: Jochen Brandt, Flyer- Datum: 23.09.2010, Ort: Frankfurt/Main
- Das Hotel wird noch bekannt gegeben
Was sind die Ziele des Fortbildungsausschusses?
Wir wollen, in geeigneten Tagungshotels und an verschiedenen Standorten, den Mitgliedern die Möglichkeit zur Fortbildung und Qualifizierung ermöglichen. Die Veranstaltungen sollen preiswert sein und sind vorrangig an den Bedürfnissen der BvD Mitglieder ausgerichtet. Darüber hinaus wird eine Plattform geschaffen, auf der Mitglieder ihre beruflichen Anliegen diskutieren und ihr Fachwissen vertiefen können. Der Austausch untereinander soll dabei besonders gefördert werden. Eine Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten wird der BvD nicht durchführen, da es bereits preiswerte Angebote von bewährten Ausbildungen gibt. Neben diesen Zielen wird der BvD auch Partner für Fortbildungen ermitteln, die ggf. auf BvD-Mitglieder zugeschnittene Fortbildungen anbieten werden.
Darüber hinaus ist es geplant, mehr Transparenz über Aus- und Fortbildungsanbieter zum Datenschutz zu schaffen. Die Anfragen dazu kommen regelmäßig auf den BvD zu und sollen damit leichter zu beantworten sein.
Selbstverpflichtung
Den Ausschussmitgliedern ist bewusst, dass diese ehrenamtliche Arbeit für den BvD auch ein wirtschaftliches Risiko darstellen kann. Daher haben sich die Mitglieder zur Verschwiegenheit im Hinblick auf Vorbereitung, Kalkulation und Details der Planung verpflichtet. Selbstverständlich erstreckt sich diese auch auf die personenbezogenen Daten von Referenten und Teilnehmer die im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung der Seminare ggf. bekannt werden. Die personenbezogenen Daten der Teilnehmer werden durch die Geschäftsstelle verarbeitet. Zu diesem Zweck haben die Mitglieder des Ausschusses eine gemeinsame Vertraulichkeitserklärung verabschiedet und unterzeichnet.
Wie entstehen die BvD Fortbildungen?
Vorschläge für Veranstaltungen erreichen den Ausschuss auf verschiedene Weise. Sie werden aus den aktiven Gruppen, den Arbeitskreisen, Regionalkreisen etc. gemacht, sie werden durch Umfragen oder einfach E-Mails an den Ausschuss herangetragen. Darüber hinaus entwickelt der Ausschuss Fortbildungen, um aktuellen Entwicklungen gerecht zu werden. Ist ein Thema für eine Veranstaltung identifiziert, so übernimmt ein Orgateam aus zwei Ausschussmitgliedern die weitere Umsetzung. Zunächst wird ein Grobkonzept des Seminarinhaltes und des Ablaufes erstellt. Dabei wird festgelegt um welchen Seminartyp es sich handelt, wo es stattfinden kann, wer als Referent angesprochen werden soll und welche Teilnehmeranzahl sinnvoll ist. Danach wird eine erste wirtschaftliche Kalkulation vorgenommen. Sind diese Punkte geklärt beginnt die Umsetzung. Nach Terminabstimmung mit dem Referenten wird das Seminarhotel gebucht und die werblichen Maßnahmen durch Rundmail und Seminarflyer starten.
Wer kann als Referent tätig sein?
Referent kann werden, wer bereits auf ausgewiesene Erfahrung in diesem Bereich vorweisen kann, d.h. nachweislich über die erforderlichen fachlichen und didaktischen Fähigkeiten verfügt. Im Idealfall haben Mitglieder im Ausschuss den Referenten in Veranstaltungen erlebt und können so seine Fähigkeiten beurteilen. Andernfalls wird ein Probetraining oder eine Hospitation durchgeführt. Das jeweils zuständige Orgateam wählt die Referenten aus. Falls der Referent ausnahmsweise dem Ausschuss selbst angehört oder Vorstandmitglied ist, so hat der Vorstand dem zuzustimmen.
Wie wird man selbst Referent?
Jedes Mitglied oder auch Nichtmitglieder können ihr Seminarkonzept oder Seminarthema dem Fortbildungsausschuss anbieten. Der Ausschuss wird im Rahmen einer Arbeitssitzung prüfen, ob das Seminar für die Mitglieder relevant ist und ob der Referent die genannten Vorraussetzungen erfüllt. Bei positiver Entscheidung wird das Seminar in die Planung aufgenommen.
Was macht das Orgateam?
Das Orgateam plant und koordiniert alle Aktivitäten zur erfolgreichen Umsetzung des jeweiligen Seminars. Es überwacht die zeitlichen Abläufe, Abstimmung mit dem Referenten über Seminarinhalt, Unterlagen, Honorar. Mindestes eine Person aus dem Orgateam ist während der Veranstaltung als Ansprechpartner für Referent, Teilnehmer und Seminarhotel vor Ort anwesend. Es steht während der Veranstaltung für alle Belange zur Verfügung und versucht Probleme umgehend vor Ort zu lösen.
Welche Aufgaben übernimmt die Geschäftsstelle?
Die Geschäftsstelle übernimmt die Verwaltungsaufgaben, sobald das Konzept steht und das Seminar durchgeführt wird. Von der Anmeldung der Teilnehmer für ein Seminar bis zur Ausstellung der Teilnehmerzertifikate betreut die Geschäftsstelle die Veranstaltungen.
Wer kann an den Seminaren teilnehmen?
Die Seminare werden für die Mitglieder des BvD e.V. entwickelt und durchgeführt. Nichtmitglieder erhalten bei der Anmeldung einen Mitgliedsantrag.
Wo finden die Seminare statt?
Als Seminarort wurde die bereits bestehende Kooperation mit der NH Hotelkette genutzt. Wie sich bereits gezeigt hat, können wir mit den NH-Hotels auf Veranstaltungsorte in vielen Städten in Deutschland zurückgreifen.
Was kosten die Seminare und wie werden Überschüsse verwendet?
Derzeit haben wir einen Seminarpreis für die eintägigen Veranstaltungen von 295.- € realisieren können. Damit werden die Kosten für den Referenten, die Seminarunterlagen, Arbeitsmittel, Seminarorganisation und die Seminarräume gedeckt. Die Ausschussmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Der Ausschuss ist angehalten, einen Überschuss zu erwirtschaften. Damit soll eine Rücklage für nicht kostendeckende Veranstaltungen gebildet werden. Ein Ausgleich durch die BvD-Kasse ist nicht vorgesehen.
Gibt es eine Seminarbescheinigung?
Für alle Fortbildungsveranstaltungen gibt es eine persönliche Bescheinigung durch den BvD mit Beschreibung der Seminarinhalte. Diese dient als Fortbildungsnachweis, auch im Hinblick auf die Forderungen der Berufsleitlinien.
Was ist ein Seminartyp?
Der Ausschuss hat drei Arten von Seminartypen festgelegt.
1. Praxisworkshops
Ein Praxisworkshop beinhaltet einen wesentlichen Anteil von praktischen Arbeiten der Teilnehmer. Z. B. bei der „E-Mailverschlüsselung“ wird mit eigenem Laptop die Verschlüsselung und das Signieren von E-Mails durchgeführt und geübt. Die Teilnehmer erhalten eigene S/MIME Zertifikate, Zugang zum Internet und haben neben der theoretischen Vermittlung von Grundlagenwissen ausreichend Möglichkeit, das Erlernte selbst auszuprobieren. Dieser Seminartyp setzt besonders hohe Anforderungen an die Referenten und das Orgateam. Die Teilnehmerzahl ist, in Abhängigkeit der Lernziele, der Inhalte und der benötigten Technik üblicherweise auf 14 bis 16 Teilnehmer begrenzt.
2. Praxisseminare
Neben der Vermittlung der Lerninhalte wird der intensive Dialog und Austausch zwischen Referent und den Teilnehmern gefördert. Dabei soll immer ein deutlicher Bezug zur Berufspraxis und täglichen Arbeit der DSBs sichergestellt werden. Praktische Arbeiten der Teilnehmer sind ggf. in Gruppen vorgesehen. Die Teilnehmerzahl ist je nach Thema und Seminarablauf auf 25 TN beschränkt.
3. Info-Seminar
Bei diesen Veranstaltungen geht es im Wesentlichen um die reine Wissensvermittlung. Z. B. von Gesetzesänderungen wie der Novellierung des BDSG. Eine Begrenzung der Teilnehmer ist normalerweise nur vom Seminarort abhängig.
Mit welchen Seminarthemen beschäftigt sich der Ausschuss derzeit?
Es ist bereits eine Vielzahl von Themen und Schwerpunkten in der Planung und Vorbereitung. Welche Veranstaltungen letztendlich durchgeführt werden hängt auch von den Rückmeldungen und Anforderungen der Mitglieder ab.
- Beschäftigtendatenschutz
- Wie verkaufe ich mich als Datenschutzbeauftragter – Selbst-Marketing und Gesprächsführung für Datenschutzbeauftragte
- Dokumentation und Verfahrensverzeichnis
- Outsourcing und Auftragsverarbeitung
- IT- Netzwerke aus Sichtweise des Datenschutz
- Auswirkungen und praktische Umsetzung der BDSG- / UWG-Novellen
- Web 2.0 und der Datenschutz – Neue Anforderungen durch neue Medien
- Korruptionsbekämpfung und Datenschutz
An wen kann man sich für Fragen zu den Seminaren wenden?
Allgemeine Auskünfte zum Seminar gibt selbstverständlich die Geschäftsstelle. Für spezielle Fragen kann man sich auch direkt an das Orgateam wenden.
Bei allgemeinen Fragen zur Ausschussarbeit nehmen Sie Kontakt per E-Mail veranstaltungen@bvdnet.de mit dem Leiter des Ausschusses Jürgen Harz auf.
Wie informiert der BvD über die Seminare und Fortbildungen?
Zunächst erhalten alle Teilnehmer eine Rundmail mit den wichtigsten Informationen zu der Veranstaltung. Mit der Mail werden üblicherweise der Seminarflyer und zusätzliche Informationen verschickt. Zeitgleich finden Sie alle Informationen und den aktuellen Seminarflyer zum Download auf dieser Seite. In den BvD-News werden die aktuellen Veranstaltungen ebenfalls angezeigt.