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Presseinformation

09. Februar 2006

BvD-Datenschutzkongress im März in Ulm

Ulm erweist sich erneut als (heimliche) Datenschutz-Hauptstadt der Republik: Hier findet im März der “Datenschutzkongress 2006” statt. Veranstalter ist der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. Am 16. und 17.3. werden aktuelle Datenschutzthemen vor allem aus der Sicht der weit über 10 000 Datenschutzbeauftragten in Deutschland beleuchtet.

Momentan weht dem Datenschutz unter den Schlagworten “Terrorbekämpfung” und “Bürokratieabbau” der Wind scharf ins Gesicht. Auf dem Kongress wird es in Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen vor allem darum gehen, wie das verfassungsrechtlich verbriefte “Recht auf informationelle Selbstbestimmung” in der heutigen Zeit verwirklicht werden kann. Die Datenschutzexperten gehen der Frage nach, warum Bürgerrechte mehr und mehr zugunsten der Sicherheit des Staates und seiner Bürger abgebaut werden und wie Beides miteinander vereinbart werden kann.

Neue Technologien bringen durch ihre zunehmende Verbreitung für den Nutzer nicht nur technische Fortschritte: Sie bergen zumeist auch Missbrauchsmöglichkeiten in sich und wecken Begehrlichkeiten bei dateninteressierten privaten und staatlichen Stellen. Welcher Handlungsbedarf aus rechtlicher und technischer Sicht besteht, wird auf der Veranstaltung beispielsweise für den Bereich der Telekommunikation anhand der Themen “Voice over IP” und “Vorratsdatenspeicherung” verdeutlicht.

Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt bilden naturgemäß Fragestellungen zur Ausbildung und zum Selbstverständnis von Datenschutzbeauftragten. Die “typisch deutsche” Funktion des Datenschutzbeauftragten wird international zunehmend nachgeahmt, gerät aber im eigenen Land unter Druck. Hier soll der Kongress zur Standortbestimmung beitragen.

Breiten Raum wird der Erfahrungsaustausch der Datenschützer einnehmen. Dazu wird ein Praxisforum beitragen, in dem neue Ideen, Arbeitshilfen und datenschutzfreundliche Produkte vorgestellt werden. So sind Vorträge zur Qualitätssicherung im Datenschutz, zu E-Learing-Systemen und zum technischen Datenschutz vorgesehen.

Insgesamt erwartet den datenschutzinteressierten Kongressbesucher ein abwechslungsreiches Programm; die hochkarätige Besetzung der Vorträge und Podiumsdiskussionen verspricht aufschlussreiche Tage.

Die Teilnahmegebühr für den zweitätigen Kongreß beträgt einschließlich Versorgung, Konferenzdinner und Rahmenprogramm bei Buchung bis zum 20.02.2006 450 EUR, danach 50 EUR mehr. BvD-Mitglieder und Studenten erhalten umfangreiche Vergünstigungen.

Weitere Informationen zum Kongress erhalten Sie durch die BvD-Geschäftsstelle, Telefon (02043) 40 13 577 sowie auf der Internetseite des BvD http://ww.bvdnet.de.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. Geschäftsstelle Gladbeck Hegemannsweg 32 45966 Gladbeck

Telefon (02043) 40 13 577 Telefax (02043) 29 56 02

BvD-Geschaeftsstelle@t-online.de

http://www.bvdnet.de/