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Norwegen: Streit um Auslegung mit Grindr

Der Vermittlungsdienst für Homosexuelle, Bi-, Trans-, und Queer-Personen Grindr geht gerichtlich gegen die Entscheidung der norwegischen Datenschutzaufsicht vor. Diese verhängte ein Bußgeld, weil der Dating-Dienst personenbezogene Daten wie GPS-Standort, IP-Adresse, Werbe-ID des Mobiltelefons, Alter und Geschlecht für verhaltensbezogene Werbung an Dritte weitergegeben habe – ohne Einverständnis der Betroffenen. Grindr macht nun geltend, dass die Weitergabe…

Ein Update zu Grindr

Ich hatte ja schon von noybs Beschwerde gegen Grindr berichtet und mir auch ein hohes Bußgeld gewünscht. Ich wurde erhört. Das ist für Grindr nicht das erste Mal, dass sie ein Bußgeld in dieser Größenordnung bekommen. Wer weiß, ob es das letzte Mal war…

Auch Missbrauch von Daten in kath. Einrichtungen

Es ist kaum zu glauben: Der Missbrauch von Daten scheint in der katholischen Kirche – zumindest in den USA – sanktionslos. Dank dem Hinweis in einem meiner bevorzugten Newsletter, der (nebenbei bemerkt) auch ohne Tracking existiert, möchte ich auf diesen Beitrag hinweisen. Demnach veröffentlichen in den USA Mitglieder der katholischen Kirche auf Basis von Standortdaten…

Kleines Update zu Grindr

Über Grindr hatten wir ja schon öfter berichtet. Über die Klage, über das Bußgeld, über das Gerichtsverfahren gegen das Bußgeld. Nun wurde das Bußgeld scheinbar letztinstanzlich bestätigt. Gut so!

Los Angelos, USA: Klage gegen Grindr

Nach diesem Bericht wird die Datingplattform Grindr durch den ehemaligen Generalsekretär der US-Bischofskonferenzklagt verklagt. Durch auf dem Markt verfügbare Marketingdaten, die durch Grindr vertrieben wurden, wurde dessen sexuelle Orientierung bekannt. Die Klage richtet sich auf Ersatz des entstandenen finanziellen und emotionalen Schadens und des Reputationsschadens. Erschwerend führen die Anwälte an, dass laut dem ehemaligen Datenschutzbeauftragten…

Berufungsgericht Norwegen: Bestätigung der Sanktion gegen Grindr

In Norwegen hat das Berufungsgericht Borgarting die Rechtmäßigkeit der Sanktion der norwegischen Aufsicht gegen das Datingportal „Grindr“ bestätigt. Damit wird die Sanktion in Höhe von umgerechnet ca. 5,5 Mio. Euro bestätigt. Der Fall, in dem es um die rechtswidrige Praxis von Grindr geht, Daten zu Werbezwecken weiterzugeben, wurde ursprünglich im Januar 2020 vom norwegischen Verbraucherrat…