FortbildungenDatenschutzbeauftragterDatenschutz im Unternehmen

Webinar: Hinweisgeberschutz aus Sicht des DSB: Interne Meldestellen datenschutzkonform prüfen und begleiten

Teilnahmegebühr

Sonderpreis BvD-Mitglieder

295,00 €*

Nichtmitglieder

495,00 €*

* Alle Preise zzg. gesetz. MwSt. Es gelten die AGB für Veranstaltungen des BvD.

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Interne Meldestellen sind ein zentraler Bestandteil wirksamer Compliance-Strukturen. Zugleich werden im Hinweisgebersystem regelmäßig personenbezogene Daten verarbeitet und das mit teils hoher Sensibilität und in konfliktträchtigen Situationen. Eine interne Meldestelle muss daher nicht nur organisatorisch funktionieren, sondern auch datenschutzrechtlich belastbar ausgestaltet sein.

Das Webinar vermittelt, wie interne Meldeprozesse nach dem Hinweisgeberschutzgesetz sinnvoll organisiert und mit den Anforderungen des Datenschutzes verzahnt werden können.

Im Mittelpunkt stehen Rollen und Zuständigkeiten, Vertraulichkeit, Informationsflüsse, Need-to-know-Prinzip, Dokumentation und typische Prüfpunkte bei digitalen Hinweisgebersystemen.

Perspektive des Datenschutzbeauftragten: Welche Rolle haben sie im Zusammenhang mit internen Meldestellen? Wo verlaufen die Schnittstellen zu Compliance, HR, Legal, Geschäftsleitung und IT? Und welche Punkte sollten bei der Einführung, im Betrieb und bei der Prüfung eines Hinweisgebersystems beachtet werden?

Inhalte des Webinars

1. Einordnung des Hinweisgeberschutzgesetzes

Grundstruktur, Anwendungsbereich und Bedeutung interner Meldestellen.

2. Organisation der internen Meldestelle

Aufgaben, Zuständigkeiten, Rollenmodell und Schnittstellen zu Compliance, HR, Legal, IT und Datenschutzbeauftragten.

3. Datenschutzrechtliche Anforderungen in der Praxis

Vertraulichkeit, Datenminimierung, Need-to-know, Berechtigungen, Dokumentation, Löschung und Aufbewahrung.

4. Betroffenenrechte und Informationspflichten

Umgang mit Informationspflichten, Auskunftsersuchen und möglichen Interessenkonflikten im Hinweisgeberverfahren.

5. Digitale Hinweisgebersysteme und Meldeplattformen

Typische Prüfpunkte aus Datenschutzsicht, Auftragsverarbeitung, technische und organisatorische Maßnahmen sowie Nachweisführung.

Zielgruppe

Datenschutzbeauftragte, Datenschutzkoordinatoren, Compliance-Verantwortliche, Mitarbeitende aus Legal, HR und IT sowie Führungskräfte mit Governance- oder Organisationsverantwortung.

Ihr Nutzen

  • Die Anforderungen des Hinweisgeberschutzgesetzes aus Sicht des Datenschutzbeauftragten sicherer einordnen,
  • interne Meldestellen datenschutzrechtlich prüfen und fachlich begleiten,
  • zentrale Prüfpunkte zu Vertraulichkeit, Berechtigungen, Dokumentation und Löschung berücksichtigen,
  • den Umgang mit Informationspflichten und Betroffenenrechten praxisnah einschätzen,
  • Anforderungen aus DS-GVO und Hinweisgeberschutzgesetz nachvollziehbar miteinander verzahnen.

Hinweis

Anerkannt als Fortbildung zum Fachwissenerhalt für Datenschutzbeauftragte (Art. 37 Abs. 5 DS-GVO) sowie gemäß Selbstverpflichtungskriterien des BvD e.V.

Anmeldung

Sie erhalten mit der Anmeldebestätigung einen Link zur gewünschten Buchung. Bitte beachten Sie, dass systembedingt eine erneute Eingabe von Pflichtdaten erforderlich sein kann. Ca. eine Stunde vor Start des jeweils gebuchten Webinars und/oder Online-Seminars erhalten Sie eine E-Mail-Erinnerung.

Systemvoraussetzungen

Sie können ganz einfach an einer Sitzung teilzunehmen, von überall und jederzeit, mit einem kompatiblen Computer oder von einem Mobilgerät aus! Die Bestätigungs-E-Mail des Webinars enthält einen Link zur Seite mit den Systemanforderungen.

Ihre Referentin

Regina Mühlich


Regina Mühlich ist Wirtschaftsjuristin und Geschäftsführerin der AdOrga Solutions GmbH, einer auf die Bereiche Datenschutz, Compliance, Informationssicherheit und digitale Regulierung spezialisierten Unternehmensberatung. Seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten begleitet sie nationale und internationale Organisationen beim Aufbau und der Weiterentwicklung wirksamer Datenschutz-, Compliance- und Managementstrukturen.

Als externe Datenschutzbeauftragte (CIPM, CIPP/US) berät sie Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Zu ihren Qualifikationen zählen unter anderem die Rollen als Datenschutz-Auditorin, Compliance-Manager, AI-Officer, Informationssicherheitsbeauftragte und zert. BEM-Fachkraft. Durch diese interdisziplinäre Ausrichtung verbindet sie juristisches Fachwissen mit einem klaren Verständnis für technische Prozesse, Sicherheitsanforderungen und organisatorische Steuerungsmechanismen.

Sie ist als Autorin und Referentin tätig und teilt ihre Expertise in Fachpublikationen und auf Konferenzen. Sie setzt sich für eine praxisnahe Weiterentwicklung des Datenschutzes ein, die sich durch klare Strukturen, Umsetzbarkeit und belastbare Nachweisfähigkeit im Alltag auszeichnet. Sie ist Beiratsmitglied der Stiftung Datenschutz und engagiert sich ehrenamtlich als Vorstandsmitglied im Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e. V.

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