Claudia Seilert

Große Medienvielfalt bei der DAME 2019

Erstmals bewirbt sich ein Beitrag aus der Slowakei

Der Datenschutz Medienpreis (DAME) des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. zieht EU-weit Kreise. Erstmals geht ein deutschsprachiger Beitrag aus der Slowakei ins Rennen um die mit 3.000 Euro dotierte DAME 2019. Unter den weiteren Einreichungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Hörfunkbeiträge, Internetplattformen, YouTube- und Musikvideos, Erklärfilme und erstmals Print-Reportagen.

„Mit dem Preis wollen wir Produktionen fördern, die das teils komplexe Thema Datenschutz greifbar machen und zeigen, dass Datenschutz für die Menschen da ist. Wir freuen uns über alle Einreichungen, die ihre jeweilige Zielgruppe für einen bewussteren Umgang mit den persönlichen Daten sensibilisieren,“ sagte BvD-Vorstandsvorsitzender Thomas Spaeing zum Ende der Ausschreibungsfrist.

Die sechsköpfige Jury aus Datenschutz- und Medienexperten sichtet die Einreichungen bis Februar 2020 und wählt drei Nominierte aus, die sie zur feierlichen Preisverleihung am 6. Mai 2020 im Rahmen der BvD-Verbandstage nach Berlin einlädt. Ebenfalls geben die Gewinner der DAME 2018 ihr Votum ab.

Den Hauptpreis der vergangenen Ausschreibung holte das Team Meret Kaufmann, Gion Hunziker und Nicolas Zürcher mit ihrem Kurzfilm „Chancen und Risiken von Gesundheitsdaten“. Darin schicken die Medienstudenten aus der Schweiz einen jungen Mann in die nahe Zukunft von vernetzten Gesundheitsdaten.

Jeweils 1.500 Euro erhielten die beiden ebenfalls für den Hauptpreis nominierten Einreichungen: In der Kategorie „Bester musikalischer Beitrag“ votierte die Jury für den Video-Clip „Spiel mit offenen Daten“ von Musikkabarettist Alex Döring und Kunstpädagogin Mona Feyer. In der Kategorie „Bestes Jugendangebot“ gewann das ZDF-Online-Magazin „App+on mit Redakteurin Nadja Kronemeyer.

Die Beiträge finden Sie auf bvdnet.de/datenschutzmedienpreis.

Ihr BvD-Ansprechpartner:

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E-Mail: pressestelle@bvdnet.de

Der BvD: Die Interessenvertretung der Datenschutzbeauftragten

Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. fördert die beruflichen Interessen der Datenschutzbeauftragten in Behörden und Betrieben und setzt sich aktiv für die weitere Entwicklung und Akzeptanz des Berufes „Datenschutzbeauftragter“ ein – als einziger Berufsverband für Datenschutzbeauftragte in Deutschland. Infos unter: Mehr Infos www.bvdnet.de.

Vorstandsvorsitzender: Thomas Spaeing