And the winner is…
Svea Eckert & Henning Wirtz

Auszeichnung in Höhe von 3.000 Euro für den Video-Beitrag „Smart Speaker: Wobei
Alexa, Siri & Co. heimlich mithören“ – Zwei Sonderpreise vergeben

Das YouTube-Format „STRG_F“ von funk gewinnt den mit 3.000 Euro dotierten Datenschutz
Medienpreis 2020. Die Hamburger Journalistin Svea Eckert findet im Selbstversuch mit ihrem Amazon Echo Smart Speaker heraus, dass das Gerät ihr auch dann zuhört, wenn es nicht zuhören soll.

Jetzt die digitale Preisverleihung des Datenschutz Medienpreises 2020 anschauen:

Der jährlich vergebene Datenschutz Medienpreis wurde 2017 vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. initiiert und von dessen gemeinnütziger GmbH „privacy4people“ fortgeführt. Gewürdigt werden Medienschaffende und Kreative, die das wichtige Thema Datenschutz anschaulich und verständlich erklären.

Neben dem Video-Beitrag von Svea Eckert und Henning Wirtz dürfen sich dieses Jahr noch Gewinner zweier Sonderkategorien über ein Preisgeld von jeweils 1 500 Euro freuen. Preisträger der Kategorie „Bester Beitrag Print“ sind Hannes Munzinger und Felix Ebert mit ihrem Artikel „Wie wir uns verraten/Auf Sendung“ aus der Süddeutschen Zeitung. Eine Instagram-Story über die Dating-App Lovoo aus der „News-WG“, einem jungen Politik-Format des Bayerischen Rundfunks, ist Gewinner in der Kategorie „Besten Beitrag Social Media“. Beteiligt waren hieran Tobias Schießl, Max Osenstätter, Oliver Schnuck und Robert Schöffel.

Für den diesjährigen Preis waren die Einreichungen so zahlreich und vielfältig wie noch in keinem Jahr. Insgesamt wurden 49 Beiträge aus Formaten wie Videos, Hörfunk, Songs, Print-Beiträgen, Dokumentationen oder Social-Media-Kanälen eingereicht.

Svea Eckert und Henning Wirtz mit dem Video-Beitrag „Smart Speaker: Wobei Alexa, Siri & Co. heimlich mithören“

„Strg+f“ ist ein junges YouTube-Format von funk. Die Reporterin Svea Eckert findet im Selbstversuch mit ihrem Amazon Echo Smart Speaker heraus, dass das Gerät ihr auch dann zuhört, wenn es nicht zuhören soll. In der knapp 20-minütigen Reportage begibt sie sich auf die Spur ihrer eigenen Daten. Das sagt die Jury über den Beitrag.

 

Tobias Schießl, Max Osenstätter, Oliver Schnuck und Robert Schöffel mit der mehrteiligen Instagram-Story „Dating-App Lovoo“

In dem Story-Videobeitrag der „News-WG“, eines jungen Politik-Formats des Bayerischen Rundfunks auf Instagram, haben die Journalisten in einem Selbstversuch eine Schwachstelle in der millionenfach genutzten Dating-App Lovoo aufgedeckt. Die problematische Radar-Funktion macht die Standort- und Nutzerdaten öffentlich. Das sagt die Jury über den Beitrag.

 

Hannes Munzinger und Felix Ebert mit dem Print-Beitrag „Wie wir uns verraten /Auf Sendung“

Der Print-Beitrag aus der Süddeutschen Zeitung (SZ) beschreibt anschaulich, welches Ausmaß der Tracking-Wahn auf dem Smartphone mittlerweile angenommen hat. Denn zahlreiche Apps erstellen in einer pausenlosen Überwachung des Nutzers ein umfassendes Profil. Der Beitrag von Hannes Munzinger und Felix Ebert liefert neben interessanten Fakten, auch fachliche Zusammenhänge und erklärende Grafiken. Das sagt die Jury über den Beitrag.

Pokale und die Prämien haben die Preisträger in diesem Jahr pandemiebedingt per Post erhalten. Wie im letzten Jahr ist das „Unboxing“ als digitale Preisverleihung veröffentlicht. Die Ausschreibung für die DAME 2021 wird im Sommer veröffentlicht. Zur nächsten Preisverleihung des DAME 2021 auf den BvD-Verbandstagen 2022 werden die diesjährigen Gewinner dann live dabei sein.

Jury DAME 2020

Birgit Kimmel, Leitung EU-Initiative klicksafe, National Awareness Centre Germany, Medienanstalt Rheinland-Pfalz
Stefanie Rack, Päd. Referentin EU-Initiative klicksafe, National Awareness Centre Germany, Medienanstalt Rheinland-Pfalz
Frederick Richter, Vorstand Stiftung Datenschutz
Thomas Spaeing, Vorstandsvorsitzender des BvD
Dr. Sebastian Sprenger, Referent der DATEV-Stiftung Zukunft
Barbara Thiel, Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen
Marion Zinkeler, Vorstand Verbraucherzentrale Bayern

Der Datenschutz Medienpreis (DAME) wird seit November 2018 von der DATEV-Stiftung Zukunft gefördert.

 

 

 

 

 

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