Karsten Füllhaase

Dozent*innentag der Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ erneut online

Auch in diesem Jahr treffen sich Dozent*innen und Interessent*innen der Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ für einen konstruktiven Austausch. Der Dozent*innentag findet pandemiebedingt im zweiten Jahr in Folge online statt. Unterstützt und gefördert wird er von Datenschutz PRAXIS, einer der führenden Datenschutz-Zeitschriften in Deutschland, und von der DATEV-Stiftung Zukunft.

Die 2009 vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. ins Leben gerufene und seit 2020 von dessen gemeinnütziger GmbH privacy4people fortgeführte Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ hat die Sensibilisierung von Schüler*innen der Klasse 5 bis zu Berufsschüler*innen im Umgang mit dem Internet und modernen

Kommunikationsmedien zum Ziel. Seit Beginn der Initiative wurden bereits mehr als 90.000 Schüler*innen für einen sicheren und bewussten Umgang mit ihren persönlichen Daten sensibilisiert.

Auch Datenschutzaufsichtsbehörden einiger Länder unterstützen die Initiative und ihr Anliegen.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Baden-Württemberg, Dr. Stefan Brink, und seine Mitarbeiter*innen unterstützen die Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ bereits seit vielen Jahren aktiv: „Die Zeit der Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, digitale Bildungsangebote und Datenschutz zusammen zu denken. Insbesondere der Schutz von Kindern und Jugendlichen und die damit notwendige Sensibilisierung im Umgang mit diesen digitalen Angeboten muss gerade jetzt präsent sein und fortentwickelt werden. Die Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ ist daher mit ihrer Aufklärungsarbeit zum Umgang mit persönlichen Daten in diesen digital getriebenen Zeiten wichtiger denn je.“

Michael Will, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht, sieht den Schwerpunkt bei der Mediennutzung: „Beim Surfen auf sozialen Netzwerken, bei der Nutzung von Messenger-Diensten oder beim Gaming auf dem Smartphone – überall werden Nutzerdaten abgefragt sowie Standorte erfasst und ausgewertet. Dadurch, dass Kinder und Jugendliche das Internet heute ganz selbstverständlich nutzen, hat die Sensibilisierung zum Thema oberste Priorität. Mit den Datenschutz-Expert*innen von „Datenschutz geht zur Schule“ kommt diese Kompetenz direkt in der Zielgruppe an. Dazu profitieren Lehrer*innen und Familien vom erweiterten Wissensstand und achtsamen Verhalten der Schüler*innen.“

Marit Hansen, die Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein, betont: „Die Initiative schärft das Risikobewusstsein der Kinder und Jugendlichen. Damit wird ein Grundstein für einen selbstbestimmten und bewussten Umgang mit digitalen Medien gelegt – eine gute Ergänzung für die Arbeit der Aufsichtsbehörden, um mehr Datenschutz im Internet durchzusetzen.“

Barbara Thiel, die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, unterstützt die Initiative: „Die jährliche Aktionswoche zu „Datenschutz geht zur Schule“ ist inzwischen ein fester Bestandteil unseres Kalenders. Die Beschäftigten meiner Behörde und ich warten deshalb voller Vorfreude darauf, dass wir wieder mit den Schülerinnen und Schülern vor Ort über wichtige Themen wie sichere Passwörter, Fotos in sozialen Medien oder ihre Rechte als Betroffene sprechen können.“

Für die Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ fasst deren Sprecher Rudi Kramer zusammen: „Wir sind dankbar, auch in diesem Jahr wieder ein interessantes Angebot als Dankeschön für das Engagement anbieten zu können. Durch die pandemiebedingten Änderungen in Schul- und Geschäftsalltag hat sich gezeigt, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Daten und das Verständnis für dessen rechtliche Rahmenbedingungen ist.“

Wichtige Förderer des Dozent*innentages

Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie gegenseitiges Kennenlernen sind die wichtigsten Ziele des einmal jährlich stattfindenden Dozent*innentages. In diesem Jahr verabreden sich die bundesweit tätigen Dozent*innen am 13. September – wenn auch aus Infektionsschutzgründen erneut nur digital.

Auf der Agenda stehen Fachvorträge zu aktuellen datenschutzrechtlichen Fragestellungen, insbesondere zu Lern- und Kommunikationsplattformen, die die Teilnehmenden fit auch für ihr weiteres ehrenamtliches Engagement in den Schulen machen. Neue fachliche und pädagogische Ansätze sowie gemeinsamer Gedankenaustausch bieten den Dozent*innen wertvollen Input.

Wie in den vergangenen Jahren tritt Datenschutz PRAXIS in diesem Jahr erneut als Förderer auf und unterstützt den Aktionstag mit einer Spende. Weiterer Förderer ist die DATEV-Stiftung Zukunft.

Datenschutz als Bildungsaufgabe

Mit ihrer Unterstützung für „Datenschutz geht zur Schule“ möchten Datenschutz PRAXIS und die DATEV-Stiftung Zukunft dazu beitragen, schon in der Schule ein stärkeres Bewusstsein für den Datenschutz zu schaffen. Denn je früher das Bewusstsein für Datenschutz im Alltag geschaffen wird, desto verantwortungsvoller können Kinder und Jugendliche mit Internet, Sozialen Medien & Co. umgehen.

Initiative Datenschutz geht zur Schule

https://dsgzs.de

In Kooperation mit

 

           

Ihr Ansprechpartner:

Rudi Kramer, Leiter der Initiative „Datenschutz geht zur Schule“,
Tel: 030 26 36 77 59, Budapester Straße 31, 10787 Berlin
E-Mail: pressestelle@bvdnet.de 

Über die Initiative „Datenschutz geht zur Schule“:

Die 2009 vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. gegründete und seit 2020 von dessen gemeinnütziger Gesellschaft privacy4people fortgeführte Initiative „Datenschutz geht zur Schule“ zeigt Schüler*innen einfache Wege auf, wie sie ihre persönlichen Daten besser schützen können – ohne dabei auf moderne Kommunikationsformen verzichten zu müssen. Dazu hat die Initiative Sensibilisierungsvorträge speziell für junge Internet-User der Sekundarstufen I und II sowie für Klassen an Berufsschulen erarbeitet. Sie bieten Schüler*innen klare und einfache Verhaltensregeln für mehr Sicherheit im Netz – ausgerichtet an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen.